KUNST&KOMMUNIKATION&KUNST&KOMMUNIKATION&KUNST
Die Idee
Kultur hat
Hochkonjunktur.
Sie ist zu einem
wichtigen
Wirtschaftsfaktor
geworden,
schafft
Arbeitsplätze
und ist - für
wenige -
profitabel.
Kunst und Kultur
werden zunehmend
zu einer Sache
des Marktes,
werden zur Ware.
Vielleicht ist
diese
Entwicklung
unaufhaltsam.
Denkbar und
wünschenswert
wäre etwas
anderes, nämlich
dass Kultur ihr
kritisches
Potenzial nicht
verliert, die
Kluft zwischen
Experten- und
Laienkultur
nicht immer
größer wird.
Dazu ist es
erforderlich,
dass Experten
und Laien sich
überhaupt noch
über das, was
sie jeweils
wollen und
erwarten,
verständigen
können.
In glücklichen
historischen
Momenten, in den
"bürgerlichen
Salons" des 19.
Jahrhunderts,
kam es zu einem
solchen aktiven
Austausch
von Künstlern,
Wissenschaftlern
und ihrem
Publikum.
KUNST&KOMMUNIKATION
will dieser
alten Idee eine
neue Form geben.
Gründungsmitglieder
1992 :







Der
Verein
Nach einer
ermutigenden
Anlaufphase
wurde
KUNST&KOMMUNIKATION
1992 gegründet -
einige
Gründungsmitglieder
sind links
abgebildet - und als
gemeinnütziger
Verein
eingetragen.
Initiiert wurde
er von den
Bewohnern der
Eigentümergemeinschaft
"Kommunikatives
Wohnen Bochum",
von ihren
Freunden und
Nachbarn.
Stadtteilnahe
Kulturarbeit und
insbesondere die
Förderung junger
Künstler und
Künstlerinnen
begründen seine
Gemeinnützigkeit.
Dennoch hat
KUNST&KOMMUNIKATION ganz bewusst auf öffentliche Zuschüsse verzichtet. Der
Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder und Freunde, von den Mitgliedsbeiträgen
(60 Euro), von
kleineren und
größeren Spenden
der Besucher
sowie der
ausstellenden
Künstler und von
den -
bestenfalls
kostendeckenden
-
Eintrittsgeldern
für einige
Veranstaltungen.
Das finanzielle
Überleben wird
nicht zuletzt
dadurch
ermöglicht, dass
die
Eigentümergemeinschaft
dem Verein
Gemeinschaftsräume
für seine
Veranstaltungen
gegen eine
geringe Gebühr
zur Verfügung
stellt.
Das
Programm
KUNST&KOMMUNIKATION
hat seit seiner
Gründung viele
Veranstaltungen
durchgeführt,
die die Vielfalt
kulturellen
Lebens
repräsentieren.
Es gab
zahlreiche
Ausstellungen
bildender
Künstlerinnen
und Künstler -
ohne eine
dogmatische
Ausrichtung auf
bestimmte
Stilrichtungen.
Lesungen,
klassische und
moderne Musik,
Zimmertheater,
Kabarett und
Diskussionsrunden
zu aktuellen
gesellschaftspolitische
Fragen decken
ein breites
Themenspektrum
ab. Beraten
und beschlossen wird das Programm auf der jährlichen Mitgliederversammlung. Jede
Anregung - auch von unseren Gästen - ist dabei willkommen. Es gibt keine
programmatischen Vorgaben für die Auswahl von Künstlern oder
Wissenschaftlern.
Allerdings gilt
das Prinzip,
"dass nicht
alles geht" und
dass die
Angebote -
zugegebenermaßen
schwer zu
definierenden -
Qualitätsstandards
gerecht werden
sollten.